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Beschäftigung & Bildung

September-2002-Nr.49


Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch, sonst hieße es ja Buchung. (Dieter Hildebrandt)





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Dezember-2002-Nr.50
September-2002-Nr.49
Juni-2002-Nr.48
Jänner-2002-Nr.47

Liebe Leserin, lieber Leser,

zum Herbstbeginn widmen wir diese Kurzinformation über F&E-Aktivitäten am SOFFI-Institut dem Thema Bildung & Beschäftigung. Mit unserem Programm "Bildungsreisen in Europa" realisierten wir bereits Anfang der 90er-Jahre einen intensiven mehrjährigen Austausch für Professionisten im Bereich Beschäftigung, Bildung, Sozialmanagement zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mehr als 20 Gruppen kamen dabei in direkten Kontakt mit führenden Organisationen, engagierten Initiativen, innovativen Projekten. Die Intensität des Transfers von know-how und Erfahrungen begeisterte uns ungemein, zu einer Zeit, als Österreich noch nicht einmal Mitglied der EU war. Schon damals war aber auch klar, dass es nicht um ein simples "copy and paste" gehen kann, wo Bewährtes aus einer Region bedingungslos in eine andere transferiert wird. Die regionale Erarbeitung, Aufbereitung und differenzierte Anpassung von Maßnahmen ist unverkürzbarer Bestandteil erfolgreicher Strategien. Dies bestärkte uns wesentlich in unserer Arbeit als regional positioniertes Institut.

Lehrkarrieren
Im Auftrag der AK Tirol, Jugendabteilung, arbeiten wir gerade an einem Forschungsprojekt unter dem Titel "Berufsverbleiber". Dabei soll untersucht werden, wieweit Absolventen einer Lehrausbildung den erlernten Beruf mittel- und längerfristig ausüben, welche Berufskarrieren tatsächlich entstehen, welche Brüche sich im Beschäftigungsverlauf ergeben. Wir wollen uns dabei besonders den qualitativen Phänomenen widmen:
- wie wird die Lehrausbildung mit Blick auf die spätere berufliche Entwicklung bewertet?
- welche Erfahrungen aus der Lehrzeit werden später - auch in andersgearteten Berufen - noch als wertvoll und brauchbar mitgenommen?
- wie viel wird an Eigenständigkeit in die Berufswahl mit eingebracht, wie wirkt sich andererseits die oft starke Dominanz der Eltern im Berufswahlprozess aus?
- wie begünstigen Beschäftigung und Bildung als klassisches Paar in der dualen Ausbildung einander, wo stehen sie sich aber auch im Weg?

Von verteiltem zu geteiltem Wissen
Insbesondere die letzte Frage greift über diese Studie hinaus. In einer Zeit des Schlagworts vom lebenslangen Lernen, von steigender Arbeitslosigkeit, der Ökonomisierung des Bildungsbegriffs - mit der Gefahr einer Gleichsetzung von Bildung und Ausbildung - entsteht zwangsläufig eine gewisse Orientierungsunsicherheit.
Provokant gefragt: Warum soll man jahrelang etwas lernen oder sich entsprechend aufwändig bilden, wenn das nachgefragte know-how in der späteren Berufspraxis nicht selten auf Anlernniveau liegt?
Gleichzeitig verdichtet sich Wissen in unserer Gesellschaft in einer Weise, dass es neben der permanenten Wissenserweiterung auch wichtig wird, bereits erworbenes Wissen wieder los zu lassen.

Regionale Pakte
In mehreren größer angelegten Untersuchungen haben wir in den letzten Jahren vielfältige Aspekte dieses Themas untersucht: in der Evaluierung von EU-Förderungsprogrammen, durch Bildungsbedarfserhebungen und -analysen, in der Konzeption und Begleitung von aktiven Maßnahmen im Bildungs- und Beschäftigungsbereich.
Vielfach standen dabei Personengruppen im Mittelpunkt, die am Arbeitsmarkt als benachteiligt gelten. Für diese droht heute mehr denn je ein frühzeitiges "Aus".
Die EU hat ihre Strategien für die Regionen Europas bereits formuliert: Bündelung aller regionalen Kräfte in territorialen Pakten. In kooperativer Anstrengung sollen Qualifizierungs- und Beschäftigungsverbünde geschaffen werden, die bestehende Segmentierungen überwinden.
In dieser Richtung arbeiten wir bereits an neuen Projekten, die wir Ihnen gerne in unserer nächsten Kurzinformation näher bringen wollen.

Mit herzlichem Dank für Ihr Interesse






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